Geschichte

Turnverein Bruneck 1862 - SSV Bruneck 1945

“Ein kurzer Streifzug aus der Entstehungsgeschichte des Vereins“

Als zweitältester Turnverein Gesamttirols wurde am 18. Oktober 1862 der “TURNVEREIN BRUNECK“ gegründet.

Die Namen der “Brunecker“ und “Pusterer“, die ihrer Zeit wohl um einiges voraus waren, sind alle im Original erhaltenen Gründungsbuch mit Blattgoldverzierung angeführt. Die bekanntesten von den Mitgliedern haben zwei Jahre später die Brunecker Turnfeuerwehr 1864 ins Leben gerufen („Turner Feuerwehr Abteilung zu Bruneck“: Statuten, siehe Jubiläumsbuchder Freiwilligen Feuerwehr Bruneck 2004 von Martin Tinkhauser).

2012, anlässlich des 150. Gedenkjahres unserer Stammgeschichte, wurde im alten Stammsitz des Vereines die „ Alte Turnhalle 1913 - am Graben“, unseren Mitgliedern und Bürgern von Bruneck, ein historischer Rückblick geboten.

Am 20. Dezember 1945, mit eigener Erlaubnis der damaligen Militärverwaltung, ist unser “Südtiroler Sportverein Bruneck“, so wie wir ihn heute kennen, sicherlich unter freien gesellschaftspolitischen Aspekten zukunftsweisend wiedergeboren. Zunächst mit einem Gründungsausschuss, bald danach mit der ersten Vereinsleitung unter Obmann Dr. Erich Tirler, Hans Hohr, Oswald Tschurtschenthaler, Heli Bertel, Franz Pirkel, Luis Jamnik, Paul Schifferegger, Karl Rubenthaler, Franz Alton, Toni Wielander, Hans Pittersteiner, Wilhelm Feil und Ignaz Ranigler.

Während der 50er und 60er Jahre hat der SSV nicht nur in Bruneck, sondern mehr noch im Pustertal durch mühselige Pionierarbeit die Weichen für zeitgemäßeren Sport gestellt:

1951/55 war Sepp Ameisbichler Obmann (Präsident), und, wie konnte es auch anders sein, 1960 der dynamische Karl Rubenthaler, 1965 der begeisterungsfähige spätere Bürgermeister Günther Adang. Bald folgten 1967, der in vielen Sektionen tätige „Urgerätewart“ Ludwig Santifaller, 1971 Luis Peintner, 1975 Christian Mayrhofer, letztere beide unermüdlich tüchtig und mit festem Blick für Neuerungen. Stellvertretend seien unter anderen noch die Namen Hertha Pohlin, Willi Webhofer, Pepi Corradini, Christl und Günther Oberhammer, Hans Acherer, Willi Lenzi, Helga Ellecosta Thomaser, Bruno Lüfter, Christl Bachmann, Lutz Pallua, Klaus Kirchmayr, Walter und Kurt Lüfter, Dagmar und Helmuth Adams, Kunzi Micheli anzuführen, auch sie haben hervorragende Aufbauarbeit geleistet.

1978 wurde der talentierte Allroundsportler Wolfi Harpf zum Präsidenten gewählt und sollte dies mit besonderer Geduld mehr als ein viertel Jahrhundert bleiben.

Der Schachspezialist Othmar Oberhammer übernahm das Zepter 2007 im SSV Bruneck, welcher seit einigen Jahren auch die Bezeichnung „AMATEURSPORTVEREIN“ übernahm (siehe Gesetze und Normen des nationalen Vereinswesens bezüglich Ehrenamtes usw.).

Ab 2009/10 führt Simon Pramstaller, ein bedachter Kampfsportler, mit einem neuen engagierten Stab die Geschicke des SSV Bruneck bis 2016.

Abgelöst wurde er dann von Peter Summerer, der bereits vor 30 Jahre als aktiver Athlet anfing, Trainer, und Vorstandsmitglied der Sektion Yoseikan Budo & Fitness war, dann ab 2012 Vize-Präsident und 2016 als Präsident des SSV Bruneck fungierte. Leider verloren wir Peter im November 2019 im Kampf gegen seine Krankheit.

Auf das Erreichte können wir stolz sein, stolz auf zahlreiche Sektionen mit ihren jungen und jung gebliebenen Sportlern, auf die beneidenswerten Sportanlagen welche von Gemeinde- und der Landesverwaltung realisiert wurden.

Bleiben wir jedoch bodenständig, wie es der Turnverein und der SSV immer waren. Helfen wir in erster Linie mit, den Sportlern beizubringen, dass nichts von nichts kommen kann und gekommen ist. Dass es schwer sein wird, unser hohes Niveau zu halten, dass mit Maß und Weitblick für die kommenden Jahre zu arbeiten ist.